Was zeigt die Aufnahme?

Ein mögliches Ergebnis eines PET-CT-Scans können Sie sich hier ansehen.

Was sieht man auf so einem Bild?

Zunächst: Sie sehen die Anatomie eines Menschen. Dies leistet die Computertomographie. Das CT-Bild ist aber absichtlich überlagert und zeigt farbige, zum Teil „leuchtende“ Bereiche. Das ist das PET-Bild. An den farbigen Stellen reichert sich die markierte Substanz an. Man „sieht“ die Leber, Milz und die Nieren, in denen diese Substanz sich ganz normal anreichert. Auch eine kleine Anreicherung in der Harnblase ist zu erkennen.

Für die PET-CT-Diagnostik  kommt es aber auf kleinste Auffälligkeiten an, die im Bild durch Pfeile gekennzeichnet sind. Hier erwartet man eigentlich keine Anreicherung des markierten Arzneimittels, und dies kann bedeutet, dass man einen Tumor, befallene Lymphknoten oder Metastasen entdeckt hat. Die hier gezeigten Bilder sind mit einem speziellen Tracer PSMA aufgenommen. Die Bilder dienen also der Diagnostik des Prostata-Karzinoms. Bilder mit anderen Tracern sehen ähnlich aus. Wundern Sie sich nicht über die rötliche Farbe im Bild: das wird zur besseren Erkennbarkeit von uns gezielt so eingestellt. Man nennt das „Falschfarbendarstellung“. Ganz grob kann man für diese Darstellung sagen: je heller die Farbe, desto mehr Tracer wird dort angereichert - und genau dadurch geben sich die befallenen Zellen im Bild zu erkennen.

Da wir die Farbdarstellung so wählen, dass Details optimal zu erkennen sind, kann ein Bild auch so aussehen:

Hier wird die Anreicherung rechts im Bild schwarz dargestellt, je dunkler, desto höher ist die Anreicherung.

Da mittels PET-CT kleinste Auffälligkeiten sichtbar gemacht werden, kann ein Tumor bereits in einem sehr frühen Stadium erkannt werden, wo die Heilungschancen am besten sind. Die Bilder auf dieser Seite zeigen, wie klein solche Auffälligkeiten sein können, und dennoch sind sie durch die moderne Technik gut zu erkennen. Es erfordert aber ein geübtes Auge.

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