Somatostatinrezeptor PET-CT

Neuroendokrine Tumoren werden mit zunehmender Häufigkeit diagnostiziert. Die Nuklearmedizin bietet hinsichtlich dieser Erkrankung altbewährte und neue diagnostische Tests und therapeutische Verfahren an, die einen sehr hohen klinischen Stellenwert haben. Molekulare Zielstruktur für die Diagnostik und Therapie  ist der sogenannte Somatostatinrezeptor, eine Bindungsstelle, die sich auf der Oberfläche von neuroendokrinen Tumoren findet.

Abb.: Somatostatinrezeptor-Szintigraphie, Foto: Uniklinik Köln
Abbildung: Abbildung: [68Ga]DotaTATE PET-CT bei multiplen Knochenmetastasen eines neuroendokrinen Tumors der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) Foto: Uniklinik Köln

Somatostatinrezeptor PET-CT

Die Nuklearmedizin der Uniklinik Köln bietet als hochempfindliches Verfahren für die Diagnostik neuroendokriner Tumoren zudem die Somatostatin-Rezeptor PET-CT an. Die hier verwendete Spürsubstanz (Tracer), das [68Ga]DotaTATE dockt an den Somatostatinrezeptor an und erlaubt den Nachweis auch von kleinen Metastasen. Oft können dadurch weitere therapeutische Schritte gebahnt werden.

Bei Nachweis von Somatostatinrezeptor-positiven Tumoren/Metastasen kann in der Nuklearmedizin eine sogenannte Peptid-Radiorezeptor-Therapie in Frage kommen, welche über den gleichen Mechanismus funktioniert (Theragnostik).

Anmeldung PET-CT mit [68Ga]DotaTATE

Montag - Dienstag 08:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch - Freitag 08:00 - 15:30 Uhr

Telefon +49 221 478-4058 oder -5057
Telefax +49 221 478-6777
E-Mail nuklearmedizin@uk-koeln.de

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