Somatostatinrezeptor-Szintigraphie

Neuroendokrine Tumoren werden mit zunehmender Häufigkeit diagnostiziert. Die Nuklearmedizin bietet hinsichtlich dieser Erkrankung altbewährte und neue diagnostische Tests und therapeutische Verfahren an, die einen sehr hohen klinischen Stellenwert haben. Molekulare Zielstruktur für die Diagnostik und Therapei  ist der sogenannte Somatostatinrezeptor, eine Bindungsstelle, die sich auf der Oberfläche von neuroendokrinen Tumoren findet.

Abb.: Somatostatinrezeptor-Szintigraphie, Foto: Uniklinik Köln
Abbildung: Somatostatinrezeptor-Szintigraphie, Foto: Uniklinik Köln

Somatostatinrezeptor-Szintigraphie

Ein lange etabliertes diagnostisches Verfahren ist die sogenannte Somatostatinrezeptor-Szintigraphie. Bei dieser Untersuchung wird eine geeignete Markersubstanz, nämlich ein Indium-111-markiertes Peptid, injiziert, das sich an Tumoren anlagert, die Somatostatinrezeptoren exprimieren.

PET-CT-Diagnostik neuroendokriner Neoplasien Die Nuklearmedizin der Uniklinik Köln bietet als hochempfindliches Verfahren für die Diagnostik neuroendokriner Tumoren PET-CT an. Weiterführende Informationen: PET-CT. Dazu zählt [68Ga]DotaTATE-PET als hochempfindliche Methode zum Nachweis von Metastasen. Es handelt sich um einen Liganden, der an den Somatostatinrezeptor andockt und so hochempfindlich Metastasen nachweisen kann, so dass weitere therapeutische Schritte gebahnt werden.

Abbildung: [68Ga]DotaTATE PET-CT bei multiplen Knochenmetastasen eines neuroendokrinen Tumors der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) Foto: Uniklinik Köln


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